Hautalterung

Wie alle Organe ist auch die Haut vom Alterungsprozess betroffen. Die Zeichen des Älterwerdens setzen bereits Ende Zwanzig/Anfang Dreissig ein. Zuerst bilden sich feine Linien zwischen Nase und Mund, an den Augen und auf der Stirn − die ersten Fältchen erscheinen.

Die Ursache sind äussere Einflüsse, aber auch Lebensstil und Mimik. Durch laufend wiederholte Gesichtsbewegungen entstehen erste Mimikfalten: Lachfältchen, Stirnfalten, Krähenfüsse. Die Ursache liegt in einem Elastizitätsverlust, weil die Lederhaut immer weniger Kollagen- und Elastinfasern produziert. Dies führt zu einer Schwächung des Bindegewebes und zur Erschlaffung der Haut. Hierdurch bilden sich Falten, die mit zunehmendem Alterungsprozess auch beim entspannten Gesicht sichtbar bleiben.

Die Fähigkeit der Haut, sich ständig zu erneuern, lässt im Alter nach. Alte Haut braucht im Durchschnitt doppelt so lange, das heisst bis zu acht Wochen, bis sie sich erneuert hat. Deshalb ist auch die Wundheilung bei älteren Menschen langsamer. Als Folge der abnehmenden Talg- und Schweissdrüsenfunktion verändert sich der natürliche Säureschutzmantel. Die Haut wird trockener und dünner, weil sie nicht mehr ausreichend Feuchtigkeit und Fett zurückhalten kann.

Der Alterungsprozess bringt eine Reihe von unangenehmen Symptomen mit sich: Trockene Haut, Falten, Hautflecken, Hängebäckchen und viele andere. Das Altern beruht auf einer natürlichen, genetisch bedingten Veränderung des Körpers, bei der die hormonelle Umstellung eine zentrale Rolle spielt. Wie schnell und intensiv die Hautalterung fortschreitet, hängt allerdings grösstenteils von äusseren Faktoren, aber auch von der Art der Lebensführung (Stress, wenig Schlaf, ungesunde Ernährung etc.) ab.