Hautschäden

Äussere Umstände, aber auch individueller Lebensstil schaden der Haut.

UV-Strahlung

UV-A, UV-B, aber auch Infrarotstrahlung schädigen die Haut an der Oberfläche und in der Tiefe. Licht führt zum Abbau und zur Quervernetzung von Kollagen und Elastin. In der Jugend sind diese Fasern fein verästelt, mit jedem Sonnenbad werden sie dicker und kürzer, die Haut wird weniger elastisch.

Zu wenig Schlaf

Bei Schlafmangel ist die Regenerationsphase der Haut zu kurz, wodurch sich auch die Hormonausschüttung verkürzt. Reparaturmechanismen können nicht mehr effektiv arbeiten. Das nachts produzierte Wachstumshormon (vor allem nach 23.00 Uhr) aktiviert die Zellerneuerung, allerdings ist seine Wirkung besonders während des Schlafes effizient. Nachts läuft zudem die Kollagen-Neubildung auf vollen Touren. Dauerstress verbraucht vermehrt Nährstoffe im Körper, so dass der Haut die wichtigsten Biostoffe für ihre Neubildung fehlen. Sie wirkt fahl, verliert Spannkraft, Wasser und bildet Falten.

Nikotin und Alkohol

Giftstoffe (auch Passivrauchen) führen zur Massenproduktion schädlicher, sogenannter freier Radikale, die elastische Fasern zerstören und die Zellteilung bremsen. Nikotin ist ein Vitamin C-Killer, daher fehlt das Vitamin für den Kollagen-Aufbau. Die Haut verliert Feuchtigkeit, der Teint wirkt fahl. Die Ursache ist eine Mangeldurchblutung in den Gefässen verursacht durch Nikotin.

Hautreize

Kälte, Wind, Hitze, klimatisierte Luft, elektrisches Licht und auch mechanische Reize wie Rasieren können zu Irritationen und Trockenheit der Haut führen, wodurch ihr Immunschutz beeinträchtigt wird.

Schlechte Luft

Der Sauerstoff von aussen verleiht einen frischen Teint, weil die Zellerneuerung aktiviert wird. Raumluft ist häufig zu trocken, die Haut leidet und wird fahl.

Genetik

Natürlich entscheidet auch die Genetik über den Alterungsprozess und das Aussehen. Je nach Konstitution gibt es Gesichter, die wesentlich jünger aussehen, als es das Alter vermuten lassen würde und Personen, die deutlich vorgealtert erscheinen.

Grundsätzlich gilt: Je schlechter die Gene, umso stärker sollten schädigende Hauteinflüsse gemieden werden.